Dienstag, 6. August 2013

Ein Besuch im Aquarium, ein seltsam glitzerndes Meer und Schnorchelaktivitäten

Hallo liebe Mitleser :-)

da wir ja unserer "Blog-Pflicht" nachkommen müssen, erzählen wir euch nun ein bisschen was über unsere Highlights aus den letzten Tagen. Wieder mal ein bisschen verspätet, aber wenn wir auch so busy sind... ;-)

Zu unserer Arbeit: es hat sich eingependelt, nun wissen wir, was wir zu tun haben. Allerdings sind wir die meiste Zeit im "alten" Katzencafe und kümmern uns um die etwas kranken Tiere, anstatt im "neuen" Cafe mit den Katzen zu schmusen. So verhätscheln wir diejenigen, die sonst zu kurz kommen würden. Sie freut es und uns freut es natürlich auch. Ein paar Lieblinge, die wir soooo gerne mit nach Hause nehmen wollen würden, haben wir auch schon gefunden :-)
So sieht der Raum des alten Cafes aus

Hier stehen die zu versorgenden Tiere. Es ist aber schon etwas leerer geworden, da viele von ihnen in das neue Cafe umgezogen sind.

Hinter der Scheibe ist ein Raum, in denen fast 100 Katzen leben. Viele von ihnen leiden unter Katzenschnupfen und können deshalb nicht in das neue Cafe gehen. Glücklicherweise ist das Tierkrankenhaus direkt nebenan, sodass sich immer gut um die Tiere gekümmert wird.

Dass keine Kunden mehr kommen merkt man aber: man sitzt nicht mal eine Sekunde und schon breitet sich auf einem eine Decke aus Katzen aus... was leider nicht immer so angenehm ist (vor allem, wenn sie dir die ganze Zeit ins Gesicht wollen) ;-)

Eine meiner Lieblingskatzen: Dalia. Sie liebt es gekämmt zu werden. Und vor allem aus ihrem doofen Käfig herauszukommen (wobei das hier alle Katzen tun). Leider hat sie Katzen-Aids, sodass ich sie wohl unmöglich mitnehmen kann :-(


Alenas absoluter Liebling (soooo kawaiiiiii!!): I-chan. Ein noch sehr junges und verspieltes Katzenmädchen, das ja sooo gerne mit nach Deutschland kommen würde...........

Aaaaaaaaaaaaw wie SÜß!! ;-)

Guckt euch nur diese Äuglein an!! (Vor allem ihr, Inge und Papa ;-) )
Mittlerweile wurde I-chan ins neue Cafe gebracht, was natürlich sehr schade ist, da wir sie nun nicht mehr jeden Tag sehen. Aber ihr gefällt es an ihrem neuen Wohnort wohl sehr gut (wir durften sie schon besuchen).

Und meine andere Lieblingskatze: Lime, mit den Limonengrünen Augen, die total verschmust ist und sich gerne am Bauch kraulen lässt. Hat wer Interesse? ;-)
An einem der letzten Tage wurden wir nachmittags ins neue Cafe gerufen. Als wir ankamen, kamen wir aus dem "Oh mein Gott, wie süüüüüüüüß!"-Schreien kaum mehr raus: Wir sollten kleine, winzig kleine, Babykätzchen, die irgendwelche gemeinen Menschen ausgesetzt hatten, füttern!! Die waren ja so niedlich!! Insgesamt waren es 5 Stück. Aber nur 3 davon waren Geschwister. Die anderen zwei wurden separat gefunden. Eine von ihnen wurde vor die Haustür der Chefin gesetzt - mit noch geschlossenen Augen! Aber glücklicherweise wird sich von nun an sehr gut um sie gekümmert :-)
Ein "Oh nein, wie NIEDLICH!"-Effekt wird garantiert ;-)


In einem eher weniger niedlichen Augenblick erwischt. ;-) (Süß-Modus: off)

Kaum zu glauben, dass das ein und dieselbe Katze ist. (Süß-Modus: on)


Nach dem Füttern mussten wir die vollgekleckerten Kätzchen erstmal ein bisschen mit warmem Wasser säubern. Daher sehen sie ein bisschen zerrupft aus.

Und Alenas neue Lieblings-baby-Katze unter den Kleinen.
Ansonsten verlief die Arbeit weniger spektakulär. Wir gingen bis auf Sonntags jeden Mittag an den nahgelegenen Strand und sind mittlerweile schon recht ansehnlich braun. Aber natürlich geht es immer noch besser ;-)

Am Dienstag und Mittwoch (30./31.7) hatten wir unsere freien Tage. Wir hatten uns schon überlegt, dass wir gerne in das "Churaumi"-Aquarium und noch an einen schönen Strand schnorcheln gehen wollten. Allerdings waren die Überlegungen bis dato noch nicht wirklich ausgereift, denn man muss ja auch irgendwie ohne Auto hinkommen. Aber bevor wir uns versahen wurde uns diese elende Bus-raussucherei und Wegplanungsmisere erspart, denn am Montagabend reiste völlig unverhofft Yuki an. Da seit einigen Monaten der Kontakt eingeschlafen war, war ich mir nämlich nicht mehr sicher, ob er es überhaupt noch in Erwägung zog, uns hier zu besuchen (natürlich hatte ich ihm nach Flugbuchung von unseren vorläufigen Plänen erzählt und er hatte überlegt eventuell ebenfalls nach Okinawa zu kommen). Da Yuki Autofahren kann und sich auch ein Auto ausleihen darf, mieteten wir uns für unseren Trip ein Auto (Natürlich freuten wir uns auch so, Yuki mal wieder zu treffen - nicht, dass hier jemand denkt, wir würden ihn nur als Taxi anheuern ;-) ). 

Dienstag früh (so um 10) ging es dann los. 
A = unser Ausgangsort Ginowan; B = unser Ziel: das Aquarium
Der ca. 79 km Weg zog sich etwas, da die Geschwindigkeitsbegrenzungen in Japan etwas anders sind als in Deutschland (80 ist das höchste der Gefühle)... Außerdem war das Mietauto auch nicht gerade das Schnellste. Aber immerhin war die Landschaft des Öfteren sehenswert und schön.




Wir kamen zwischen 12 und halb 1 am Aquarium an (zugegeben, an manchen Stellen hat sich das Navi etwas unklar ausgedrückt...). 








Das sind die wohl ulkigsten Fische überhaupt! Stecken im Sand, ziehen sich zurück falls Gefahr droht und wurschteln sich wie Würmer durch den Sand. Die sehen so doof aus, dass wir uns darüber sehr lange amüsiert haben.



Der hier sieht aus wie die "Urmel aus dem Eis"-Riesenkrabbe


Das Highlight: Ein riesen Becken mit 3 Walhaien, 3 Delfinen, vielen Rochen und anderen Fischen. Das sah vielleicht toll aus! Drinnen befanden sich ein paar Taucher, die das Becken reinigten. Wir waren schon ein bisschen neidisch, denn da wären wir auch gerne mal reingehopst.








Nebenan das weniger einladende Haibecken, in das wir wiederum nicht gerne hineingegangen wären.





Endlich mal ein Bild von den Meeresschildkröten! Mit solchen Schildkröten sind wir ja schon getaucht :-)







Ein Becken mit Babyschildkröten :-)


Die Sicht auf die Umgebung

Das Aquarium selbst


Als wir hinaus in den Park kamen, war die Delfinshow schon fast zu Ende, sodass wir nur die letzten Minuten mitbekamen. Aber so schlimm fanden wir das nicht, da wir das sowieso für Tierquälerei halten (zumindest Alena und ich). Die Tiere die in den viel zu kleinen Becken herumschwammen taten und schon Leid. Am liebsten hätten wir einfach die Schleuse geöffnet und sie in den Ozean entlassen.


In einem anderen Becken unweit der Delfine, befanden sich Seehkühe (Manatee), ebenfalls in etwas kleinen Becken. Die sahen aber recht zufrieden aus, so wie sie ihren Seetang mampften.


Noch zum Andenken ein recht...ähm...interessantes Foto ;-)



Als wir dann am Ende unserer Aquariumtour angelangt waren fuhren wir in Richtung der Insel Kourijima, eine kleine Insel, die durch eine Brücke (die Längste Okinawas) mit dem Festland verbunden ist.



Auf dieser Insel hatten wir für die Nacht ein kleines "Hotel" reserviert, das sich als uriges Häuschen, mit Außentoilette und Dusche im Schuppen entpuppte. Wir wären sogar fast daran vorbeigefahren, da es so unauffällig war.




Unser Zimmer für die Nacht



Am Abend gingen wir etwas essen (allerdings nicht auf der Insel selbst).




Auf dem Rückweg hielten wir am Strand neben der Brücke, da die Muddi unseres Hauses uns empfohlen hatte dorthin zu gehen, wenn es dunkel ist. Im Wasser befinden sich nämlich kleinste Mikroorganismen, die bei Berührung anfangen zu leuchten, wobei das sogenannte Meeresleuchten zustande kommt. Erst gingen wir nur mit den Beinen rein und staunten nicht schlecht, als das Wasser um unsere Beine anfingt zu leuchten, wenn wir sie bewegten. Glücklicherweise hatten wir unsere Schwimmsachen im Auto gelassen und so gingen wir bei Nacht nochmal baden. Es war wahnsinnig toll, denn bei jeder Schwimmbewegung glitzerte das Wasser um einen herum. So sah es aus, als wären dort Sterne im Wasser. Und der Himmel glitzerte ebenfalls voller Sterne, sogar die Milchstraße konnte man sehen! So versuchten wir uns alle noch im "toten Mann", denn vom ständigen in den Himmel gucken bekamen wir allmählich Nackenschmerzen.

Die Nacht im Haus war eher weniger erholsam, was nicht zuletzt am Futon lag, der sehr dünn war und somit hart und relativ unbequem. Außerdem surrten uns ständig irgendwelche Schnaken um die Ohren, die uns nicht schlafen ließen und uns obendrein noch zerstochen (außer Yuki...).
Trotzdem standen wir halbwegs ausgeruht aus und fuhren mit dem Auto zu einem schönen Strand der Insel. (Allerdings nicht zu dem, an dem wir Nachtbaden waren)






Hier war das Wasser total klar und wir verbrachten die meiste Zeit mit Schnorcheln. Wir entdeckten sogar Nemos, Quallen, Kugelfische und andere exotische Fischarten. Das war toll! Aber aufpassen musste man sehr, denn es gab viele viele Seeigel. Zum Glück ist keiner von uns hineingetreten :-)





Gegen Mittag zog es sich etwas zu (es donnerte sogar ein bisschen) und wir beschlossen, uns auf den Rückweg zu machen, da wir ja am nächsten Tag wieder bei den Katzen gebraucht wurden.
Zu Hause angekommen fielen wir dann hundemüde ins Bett und konnten endlich ohne störende Schnakengeräusche durchschlafen!

Inzwischen ist natürlich wieder einiges passiert. Davon berichten wir schnellstmöglich im nächsten Blog :-)

Bis bald! じゃあね!(^w^)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen