Freitag, 13. September 2013

Bye bye Okinawa

Mal wieder ein Lebenszeichen von mir! Tut mir Leid, dass ich so lange keinen Blog mehr geschrieben habe, aber da ich die ganze Zeit am Reisen war (erst quer durch Kyûshû und von da aus schließlich nach Nagano), hatte ich üüüberhaupt keine Zeit etwas zu schreiben. Jetzt habe ich mal einen Abend Ruhe und kann ein bisschen was schreiben (leider nur sehr wenig, wie ich bei einem Blick auf die Uhr feststellen muss... aber besser als gar nichts ;-) ). Gerade bin ich bei Sarah, Joe und William, die mittlerweile nicht mehr in Obuse wohnen, sondern in Wakaho, ganz in der Nähe ihrer Farm. Die Farm ist leider noch unbewohnbar, da es weder fließend Wasser noch irgendwas dort gibt, doch Sarah würde gerne vor diesem Winter noch einziehen. Ob das klappt weiß allerdings keiner. Bis dahin muss noch soooo viel getan werden... Aber dazu komme ich bei Gelegenheit (auch wenn ich dann vielleicht schon wieder in Deutschland bin...).

Zurück nach Okinawa, Ginowan:

Die letzten Tage auf Okinawa verbrachten wir größtenteils mit Arbeiten, am Strand rumgammeln und einer Shoppingtour in Naha (in der Kokusai-straße, in der wir auch am Anfang während unseres Aufenthaltes im Guesthouse waren).
Wir tauften die Kätzchen übrigens auf die Namen: Leni (auf japanisch: Reni), Lele (Rere) und Yu-chan. Vor unserer Abreise wurden die Namen offiziell durch das Krankenhaus bestätigt :-)
Und da wir ja jetzt totale Hausbau-Profis waren beschlossen wir unseren Kätzchen ein kleines Spielhaus zu bauen, welches auch super ankam!
Erstes Beschnuppern. Was ist das?

Kann man das essen?



Erstmal erkunden!





Man freundete sich schnell an und fühlte sich gleich wie zu Hause. :-)



Leider wurde das Haus ziemlich schnell dreckig (da die Kleinen gerne durch ihren eigenen Stuhl liefen und ihn überall verteilten. Und da man Pappe nur schlecht abwischen kann, sah das Häuschen nach ein paar Tagen schon ziemlich abgewohnt aus). Aber wir waren glücklich, dass wir den Kleinen eine Freude machen konnten.

Am Wochenende vor unserer Abreise hatten wir die Chance unsere Yukatas zu tragen denn es fand ein großes Fest in Ginowan statt. So hatte Alena zum ersten Mal die Gelegenheit ein echtes japanisches Feuerwerk anzusehen. Dagegen wirkt ein deutsches Feuerwerk wie ein laues Lüftchen. Da das Fest zwei Tage lang ging, gab es auch zwei Feuerwerke, wobei das finale Feuerwerk noch länger und größer war, als das Vorherige. Das Feuerwerk fand neben unserer Tropical Beach statt, also hatten wir es auch nicht allzu weit.




Das Fest an sich war ganz lustig und das Feuerwerk natürlich großartig! Danach (um etwa 21 Uhr) dröhnte es aus den Lautsprechern "Vielen Dank, dass Sie das Ginowanfest besucht haben. Wir wünschen Ihnen einen guten Nachhauseweg und eine gute Nacht. Seinen Sie vorsichtig!" Schon lustig, wie die Festbesucher rausgekehrt werden... In Deutschland wäre so ein Fest bestimmt noch bis 1 Uhr nachts, wenn nicht sogar länger gegangen).

Am 12.8 mussten wir Okinawa auch schon wieder verlassen, allerdings erst abends um 19 Uhr. Bis dahin hatten wir noch ein wenig Zeit und veranstalteten ein "Yukata und Kätzchen"-Fotoshooting.






Ich liebe dieses Foto mit Alenas tollen großen Augen! Und das Kätzchen ist natürlich auch herzallerliebst! ;-)

So leicht war das Shooting aber nicht, da die Kätzchen natürlich nicht stilhalten wollten und überall etwas Neues und Spannendes zum Spielen entdeckten.

Zum Beispiel unsere Füße oder das "Versteck" unterm Yukata

Da mussten wir aufpassen, dass wir nicht aus Versehen auf ein Kätzchen drauftreten



"Wir wollen lieber spielen!"

...aber auch zwischendurch mal ausruhen :-)










Nach dem Packen sprang Lele dann demonstrativ in meinen Koffer. Was das wohl heißen sollte?

Ich wünschte wirklich, dass wir sie hätten mitnehmen können :-(


Von Links nach Rechts: Leni, Lele und Yu-chan


Noch ein letztes Mittagsschläfchen im trauten Übergangsheim

Als wir den kleinen Kätzchen dann Lebewohl sagen mussten (mitnehmen konnten wir sie ja leider nicht), gab es natürlich ein echtes Heulkonzert. War schon ein bisschen peinlich, als wir da so im Katzencafe standen und weinten. Aber, so ein bisschen verständlich ist das ja schon, oder?
Ich hoffe nur, dass es den Kleinen weiterhin gut gehen wird...
Was hilft am Besten um der bitteren Stimmung zu Trotzen? Richtig: Frustshopping! So fuhren wir noch zu einem Jumblestore, der glücklicherweise auf dem Weg zum Flughafen lag und shoppten nochmal ausgiebig!
Um 19 Uhr saßen wir dann im Flieger Richtung Tôkyô. Wir kamen gegen 22 Uhr an und wurden von meinem Bekannten Sho, bei dem wir die nächsten Tage freundlicherweise wohnen durften, abgeholt.
In den letzten 4 Tagen vor Alenas Abreise wurde nochmal kräftig Sightseeing betrieben und auch der langersehnte Trip in den Fuji konnte endlich abgehakt werden. Davon gibt es natürlich auch noch Fotos, aber erst im nächsten Blog, den ich hoffentlich bald schreiben kann :-)

Bis dahin, じゃあね!(^_^)y

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