Sonntag, 15. Januar 2012

Mit Tobi in Japan: Teil 1 - Tôkyô

Hui, heute habe ich endlich mal Zeit einen Blog zu schreiben und euch zu erzählen, wie denn die Reise durch Japan mit Tobi war. Ich werde allerdings keinen einzelnen Blog über die ganze Zeit schreiben, denn der wäre ja dann ewig lang. Ich unterteile das alles jetzt erstmal nach Städten (ist trotzdem lang genug...)
Hier also der langersehnte Blog. Teil 1: In Tôkyô! :-)

22.12.2011: Ankunft und Akihabara

Weil ich so nett bin habe ich Tobi morgens vom Flughafen abgeholt. Und die Wiedersehensfreude war natürlich groß! :-)
Im Hostel angekommen, musste sich Tobi erstmal ein bisschen von dem langen Flug erholen. Während Tobi selig im Bett schlummerte, machte ich mich über meine Weihnachtsgeschenke her... ich konnte einfach nicht warten, tut mir leid :-) Ich habe mich sehr über alles gefreut! Danke :-)

Nachmittags dann rafften wir uns auf und fuhren in das nahegelegene Akihabara, dem Elektroviertel Tôkyôs. Wir schlenderten durch die Gassen und ich zeigte Tobi ein paar interessante Geschäfte, der natürlich wie ich damals von den vielen Blinklichtern, der Lautstärke und den Menschenmassen fasziniert war. Nachdem wir uns mit einer Pommes gestärkt hatten, beschlossen wir noch in ein Maidcafe zu gehen.
Wir fanden schließlich eins mit einem lustigen Namen "Hand Maid Cafe" (abgeleitet vom Wort "Hand made") und da Tobi ja ein Meister der sogenannten Wortspiele ist, mussten wir da einfach reingehen. Maidcafes sind natürlich kein günstiges Vergnügen, aber sowas muss man ja doch auch mal gemacht haben. Da wir von den Pommes relativ satt waren, orderten wir nur ein Dessert.



 Das Dessert sah nicht nur zuckersüß aus, sondern schmeckte auch so. Seeeehr süß! Doch auch der viele Zucker konnte Tobi nicht wirklich wachhalten, also beschlossen wir uns recht bald auf den Heimweg zu machen. Doch da entdeckte ich, dass man auf Anfrage (und gegen Geld versteht sich) ein Foto mit einer Maid machen kann. Das wollte ich dann doch gerne noch machen. Als ich mir dann eine Maid herwinkte und sie nach einem Foto fragte, machte sie mich auf die schon fast abgelaufene Zeit aufmerksam. Denn in einem Maidcafe ist die Zeit begrenzt. Hier waren es 70 Minuten. Möchte man länger als die vorgegebene Zeit bleiben, muss man nochmal etwas Neues bestellen. Und das wollten wir bei den Preisen nun wirklich nicht. Also sagte ich ihr traurig, dass wir weder das Geld noch die Zeit haben und dann halt kein Foto mehr machen können. Sie ging weg, wir packten unsere Sachen und wollten gerade gehen, da kam die kleine Maid nochmal angerannt, mit dem Fotoapparat in der Hand. Anscheinend haben wir armen Ausländer so Leid getan, dass sich alle erbarmten und wir doch noch ein Foto machen konnten. Das war schon sehr nett! Hier das Maid-foto:
Ein Polaroidfoto, welches sie noch handschriftlich verschönerte. Mit sehr gutem Englisch. Tobi ist der "Mastar" und ich die "Ledy". Haha, ich mag Japaner. Die können manchmal herrlich lustig sein! Nein, aber mal im Ernst, das war schon sehr nett von ihr. Dafür haben wir ja auch schließlich bezahlt! :-)
Nach der Maid-cafe session ging es dann zurück ins Hostel. Für den ersten Tag war das ja auch schonmal aufregend genug.

23.12.2011: Harajuku

Am zweiten Tag unternahmen wir dann doch schon deutlich mehr. Allerdings schliefen wir ein bisschen aus. So bis 12 Uhr :-) War aber auch mal schön!
Aus dem Bett gepellt fuhren wir in das Viertel Harajuku. Denn ich hatte gelesen, dass es dort eine tolle Shoppingstraße geben soll. Und da ich dort noch nicht war, wollte ich da gerne hin. An der Haltestelle angekommen fiel mir auf, dass ich in dem Viertel sehr wohl schon mal war. Denn gleich neben der Haltestelle war ein Schild auf dem Stand: Zum Meiji-schrein hier entlang. War aber nicht schlimm, denn so konnten wir vor dem shoppen noch schnell was kulturelles machen. So gingen wir zuerst zum Meiji-schrein. Tobis erster Schrein :-)
War auch sehr schön (wie immer).
Die berühmten Sake-fässer


Der Meiji-schrein

Eine von mehreren Hochzeiten, die täglich im Schrein stattfinden

Gaaaanz viele Holztafeln mit gaaanz vielen Wünschen drauf

Und natürlich wir, fotogen wie immer! :-)
Nach dieser Kulturdosis wurde es höchste Zeit zum shoppen gehen. Also liefen wir einfach eine Straße hinunter. Das war allerdings nicht die Shoppingstraße in die ich wollte. Durch Zufall trafen wir einige Leute aus unserem Hostel (sehr lustig, wenn man bedenkt, dass Tôkyô nicht soo klein ist), mit denen wir dann in Richtung Takeshita-dôri (DIE Shoppingstraße) gingen. Kurz bevor wir dort ankamen, vor einer Ampel, ich beschwerte mich gerade über nicht aufkommende Weihnachtsstimmung trafen wir sie: Hunderte Weihnachtsmänner auf Motorrädern! Das war vielleicht ein Anblick!
Von wegen keine Weihnachtsstimmung!
Sieht nicht so viel aus, es waren aber unzählbar viele!

Der eine Typ aus dem Hostel hat mit seinem Iphone Fotos gemacht, die er auch gleich bearbeitet hat. Sieht aus wie eine coole Weihnachtskarte :-)

Und ich mit einem Weihnachts-Pikachu! Sowas von total japanisch! :-)
Nach dem Weihnachtsmann-attentat wurde sogleich das nächste auf uns ausgeübt. Wir betraten nichtsahnend die Straße. Hier schien sich ganz Tôkyô aufzuhalten, so voll war es.
Wir kämpften uns durch das Gedränge und auf einmal, durch einen Geistesblitz wurde mir alles klar! Heute, am 23.12, war der Geburtstag des Tennô. Das heißt, dass wirklich halb Japan frei hatte und sich vergnügte. Deshalb war es auch so voll! Nachdem dieses Rätsel gelöst war, versuchten wir, trotz allem das Shoppen zu genießen. Klappte auch eigentlich. Ein bisschen... Wir verloren unsere Hostelmitbewohner aus den Augen, bei dem Gedränge ja kein Wunder, aber immerhin verloren wir beide uns nicht. Nach dem Herumgedrängel bekamen wir Hunger und gingen in das Erstbeste Restaurant, das wir fanden. Glücklicherweise gab es dort Pizza und Nudeln (für jemand mit Jetlag eine echte Wohltat). Außerdem lag das Restaurant im zweiten Stock, sodass man eine wahnsinnig gute Sicht auf das Getümmel in der Straße hatte.
Wir ließen uns unser Essen schmecken und betrachteten in aller Ruhe das Gedränge, bevor wir uns selber wieder reinstürtzen. Gut gesättigt ging es weiter. Wir fanden noch ein paar tolle Geschäfte. Als es dunkel wurde, liefen wir an einem Cafe vorbei, in dem es wahnsinnig lecker aussehende Desserts gab. Dort gönnten wir uns dann jeder eine Schokolade und teilten uns ein Schokoladendessert. Alles sehr schokoladig! Und lecker war es auch noch!
 Nach noch ein paar weiteren Geschäften, machten wir uns auf den Heimweg. War ja schließlich ein langer Tag gewesen.
Nochmal auf die Takeshita-dôri zurückgeblickt
Zurück im Hotel, ruhten wir uns noch eine Weile aus. Abends gingen wir dann nach Roppongi, denn ich wollte Tobi noch den tollen Club zeigen, in dem ich war. Leider war der Abend nicht sehr toll, denn der Club war einfach zu überfüllt. Es war mehr ein schieben und geschoben werden. Man konnte gar nicht richtig tanzen, sodass die Laune schnell im Keller war. Aber das konnte ich ja nicht wissen (aber zumindest hätte ich mir das denken können, nach dem, was wir in der Takeshita-dôri erlebt hatten... Tja, man lernt eben nie aus...). Das Highlight des Abends war dann schließlich ein Döner im Dönerrestaurant. Und das aber in trauter Zweisamkeit :-)

24.12.2011: Weihnachten in Japan

Da wir erst morgens von unserer nächtlichen Tour zurückkamen, schliefen wir erstmal aus. Und da wir zu faul waren, hinauszugehen, gönnten wir uns einen Gammeltag. Man kann Weihnachten ja schließlich gestalten wie man will :-)
Als es draußen dann dunkel wurde, machten wir uns doch noch mal auf den Weg, denn Weihnachten in einem Hostelzimmer zu verbringen ist dann doch nicht so prickelnd. Wir fuhren nach Roppongi und spatzierten zum Tôkyô-tower. Ein ganz typisches japanisches Weihnachtsfest, denn hier verbringt man den Abend weniger mit der Familie, sondern eher mit seinem Partner. Und was gibt es da romantischeres, als sich Tôkyô von oben und bei Nacht anzusehen? Das dachte sich natürlich wieder ganz Tôkyô und daher war vor der Kasse des Turms eine seeeehr lange Schlange. Trotz allem stellten wir uns an. Und das lohnte sich auch! Die Aussicht war super schön!
Der Tôkyô-Tower, extra für die Liebenden hergerichtet :-)

Am Fuße war eine Art Weihnachtsmarkt

Mit Weihnachtsbaum....

....und ganz vielen Ständen (von der Warteschlange aus gesehen)

Endlich oben angekommen: Eine Wahnsinns Aussicht!

Wir konnten allerdings nur auf die mittlere Plattform, da die Aussichtsplattform ganz oben geschlossen war.

Selbst an Weihnachten ein Stau...

Mal nach unten fotografiert.

Auf der Kreuzung wieder die motorradfahrenden Weihnachtsmänner. Diesmal mit blinkenden und funkelnden Lichtern. Leider konnte ich nicht noch näher ranzoomen...


Aaaaaaah! Ein ROSA GLITZER TURM!!! KAWAIIII! :-D

Auch hier gab es wieder "Fotostationen", auf denen man sich fotografieren lassen konnte. Aber dafür wollten wir uns nun wirklich nicht nochmal eine halbe Stunde anstellen... (Anstellen ist anscheinend ein Hobby der Japaner. Das scheinen die wirklich gerne zu machen. Manchmal ist die Schlange so lang, dass ich mich frage, ob die ganz hinten überhaupt wissen, wofür die sich anstellen...)

Wieder unten angekommen, erstrahlte der Turm in einem güldenen Lichte. Aber hauptsache das Herz ist noch da!
 Auf dem Rückweg, wir hatten Hunger, kamen wir an einem deutschen Restaurant, "Bernds Bar", vorbei. Und weil wir das so lustig fanden, gingen wir da einfach rein. Die Bar war vielleicht urig. Zugehängt mit Krimskrams, vorallem Fußball und so ein Zeug. Aber trotzdem irgendwie heimelig.

Wie man mit deutschem Bier Geld verdient: 12 Euro für ein Weizen und 8 für ein Schöfferhofer Grapefruit. Kostet bei uns um die 3 Euro, wenn nicht sogar weniger... (Gut, drauf kommen natürlich auch die Importkosten...) Aber vielleicht sollte ich hier auch eine Bar eröffnen...
 Hier bestellten wir uns kleine Leckerein: einen Flammkuchen und Bratkartoffeln mit Käse überbacken. Kleine Portionen, aber seeeehr lecker. Die Kartoffeln mit Käse war dann praktisch unser Raclette Ersatz. Das war wirklich schön dort. Auch der Kellner, eigentlich ein Koreaner aus der Schweiz war sehr freundlich.


Der Fotograf und Gastarbeiter, Herr Uwe! :-) Ein sehr netter Deutscher, mit dem wir uns am Ende nochmal gut unterhalten haben.
Alles in allem ein japanischer Weihnachtsabend, doch trotzdem irgendwie heimelig. Mein Fazit: War ein Erlebnis wert, allerdings ziehe ich es vor das nächste Mal wieder ganz spießig mit meiner Familie zu feiern. Denn zuhause ist es doch einfach am Schönsten! :-)

Apropos Gedränge: Da wir das Hauptgedränge in der letzten U-bahn vermeiden wollten, dachten wir, wir machen das ganz schlau und nehmen einfach die vor-vorletzte. Tja, die war genauso voll... Schön kuschelig wars... Zum Glück mussten wir dann umsteigen und die UBahnlinie zu unserem Viertel war fast menschenleer. Aber so schnell war es dann auch wieder nicht vorbei, denn als wir in die Ubahn einstiegen trafen wir wieder drei Hostelmitbewohner! Und das in Tôkyô. Und dann sitzen die auch noch genau da, wo wir einsteigen. Sachen gibts manchmal. Die konnten das auch gar nicht glauben. So fuhren wir in Gesellschaft zurück ins Hostel. Dort angekommen war es Zeit für eine Runde skypen mit Familie. Alle erreicht, auch Tobi konnte noch mit seinen Eltern telefonieren.

25.12.2011: Erster Weihnachtsfeiertag in Yokohama

Heute sind wir sogar mal ein bisschen früher aufgestanden! Sogar noch vor elf Uhr! Ui! Wir planten einen Tagesausflug nach Yokohama. Dort angekommen fühlte es sich weniger winterlich an, denn es schien die Sonne und war eigentlich recht warm. Doch je näher man dem Meer kam, desto windiger wurde es logischerweise.
Nach welcher Jahreszeit sieht es hier wohl aus...?

Ach ja, wir haben ja Weihnachten! Müsste also Winter sein :-)
Das Meeeer!

Leider zu kalt um baden zu gehen... :-(

Und dann kamen auch noch so doofe Wolken...
Aber von den Wolken ließen wir uns natürlich nicht beeindrucken! Dann lieber von Yokohamas Wahrzeichen, dem großen Riesenrad!


Auf gehts!

Einmal Riesenrad, bitte! :-)

Und hoch hinaus! Das wäre nichts für Mama ;-)


Ein Minigolfplatz auf dem Dach... ah ja...


Yokohamas Hafen

Leider konnte man Fuji-san nicht sehen... doofe Wolken...


Dem Reiz dieser kleinen Achterbahn konnten wir auch nicht wiederstehen...

...denn als nächstes ging es in die Achterbahn! :-)
Der Vergnügunspark war wirklich lustig! Wir hatten Spaß! Aber das Beste war sowieso das Drachenschießen! So etwas Bescheuertes gibt es bei uns nicht...
Man saß in einem Wagen, der da durch fuhr und musste mit einem Lasergewehr auf Drachen, bzw. auf bestimmte Punkte schießen... total bescheuert! Aber lustig wars!

Action-Fotooooo!
Nach diesen schweißtreibenden Erlebnissen, machten wir uns auf Nahrungssuche. In einem Kaufhaus, in dem es viel Restaurants gab, hatten wir die Qual der Wahl. Wir entschieden uns das Restaurant mit der kürzesten Schlange, mal wieder einen Italiener. Dort aßen wir Spaghetti und Gnocci. Total japanisch! :-)
Wie schauten uns noch ein bisschen um, machten uns dann aber bald wieder auf den Weg zurück. Zur Bahnhaltestelle musste man noch ein bisschen laufen, sodass wir noch ein bisschen Dämmerungsstimmung genießen konnten.

Zu Hause wurde wieder etwas ausgeruht, in der Hostelküche gekocht und mit den Mitbewohnern in der Lounge unterhalten. Spontan gingen wir dann noch aus, mit zwei Mädels aus Kanada. Wir landeten zuerst in einer Tanzbar, bei der ich das Gefühl hatte, sie zu kennen. Und da merkte ich: Ich war schonmal dagewesen. Und zwar in 2010, mit einem Kumpel der damals ein halbes Jahr in Tôkyô studierte. Das war vielleicht ein Deja-vû! Eigentlich hatten wir auch vor, eine Art "Club-hopping" zu machen, doch die Stimmung war so gut, dass wir einfach dort blieben. Ich lernte auch eine Japanerin kennen, die aus Nagano kommt. Sie war ganz hin und weg, dass ich in der Nähe Naganos wohne.
Wir blieben bis zum Schluß und machten uns im Morgengrauen auf den Rückweg. Das war ein wirklich gelungener Abend! Spontan ist dann doch das Beste!


26.12.2011: Zweiter Weihnachtsfeiertag in Kanagawa und Shibuya


Nach wiedermaligem Ausschlafen (jaja, ich weiß, man hätte ja noch so viel mehr machen können, wenn man nur früher aufgestanden wäre...) machten wir uns auf den Weg nach Kanagawa. Der Beschreibung nach ein etwas alternativeres Viertel mit interessanten Geschäften. Und dem war auch so. Dort angekommen stellten wir erstmal fest, dass hier nicht so viele Leute waren. Das war sehr angenehm. Die Gassen waren etwas kleiner und die Geschäfte zum Teil echt interessant.



Was man hier alles entdeckt hat... unter anderem ein interessantes Vehikel
So gingen wir in ein Geschäft hinein, nur um festzustellen, dass das der Eingang zu einer kleinen "Einkaufspassage" war. Schwer zu erklären, aber der kleine Rundweg wurde von vielen kleinen Geschäften gesäumt. Und da waren wirklich interessante dabei! Ein größerer Teil wurde von einem Schmuckgeschäft in Anspruch genommen, das handgefertige Unikate verkaufte.


Von wegen Eingang in ein Geschäft, da gehts noch weiter...

Wirklich cool gemacht!

Das ganze Schmuckgeschäft war in diesem Stil aufgebaut. Überall kleine Kästchen mit Schmuck und anderen Sachen!
In diesem Schmuckgeschäft entdeckte ich eine schöne Kette, und weil Tobi ja soooo lieb ist, schenkte er mir sie :-)

Ein weiteres Geschäft, was ich wirklich cool fand, war ein Stickergeschäft. Ja, es gibt Stickergeschäfte... wirklich interessant.. :-)
So viele Sticker auf einem Haufen hatte ich noch nie gesehen!

Die waren aber echt cool, sodass ich mir ein paar davon kaufen musste :-)
Ich fand Kanagawa wirklich toll, vor allem weil es irgendwie total anders ist als andere Stadtteile Tôkyôs. Wenn ich wieder mal in Tôkyô bin, weiß ich, wo ich zum shoppen hingehen werde :-)

Nach einer kleinen Stärkung ging es dann weiter nach Shibuya. Denn wenn man in Tôkyô ist, sollte man wenigstens einmal in Shibuya gewesen sein!
Das obligatorische Hachiko-Bild
Ich zeigte Tobi das berühmte Kaufhaus Shibuya 109 und anschließend gingen wir in den verschiedensten Läden Shibuyas shoppen.
Im Starbucks gönnten wir uns eine kleine Verschnaufpause und beobachteten die berühmte Shibuya-Kreuzung. Von dem Starbucks im ersten Stock eines Kaufhauses hat man darauf nämlich einen super Blick.
Zuerst sammeln sich die Menschenmassen langsam an, während die Autos grün haben.

Bei grün, wenn alle über die Kreuzung laufen ergibt das einen wahnsinnig interessanten Anblick, finde ich.

Es passieren auch echt lustige Sachen, wie dieses Taxi, das es nicht mehr rechtzeitig bei grün über die Kreuzung geschafft hat. So muss es, umzingelt von Fußgängern, auf die nächste Gelegenheit weiterzufahren warten.

Später bekamen wir Hunger und machten uns auf die Suche nach einem Soba-Laden, denn ich wollte unbedingt Soba essen. Doch wie das so ist: wenn man etwas sucht, findet man es nicht. Doch in einer Seitenstraße dann endlich: Ein Soba-lädchen. Dort verspeisten wir eine Soba (Tobi fand die wirklich lecker!) und bummelten anschließend noch ein bisschen durch Shibuya, bevor wir uns auf den Rückweg machten. Denn wir mussten schließlich noch packen. Morgen sollte unsere Reise nämlich weiter nach Nagoya weitergehen. Ganz schön spannend alles :-)

27.12.2011: Weiterreise nach Nagoya

In der Nacht schon das meiste gepackt, packten wir morgens noch den Rest zusammen, checkten aus dem Hostel aus und machten uns auf den Weg zum Tôkyô Bahnhof. Diesmal mussten wir sogar wirklich früh aufstehen, da der Bus nach Nagoya schon um 8 Uhr abfuhr. Den Weg fanden wir gut und der Bus ließ uns auch nicht stehen, so wie mich damals in Kyôto. Glück gehabt!
Wir verabschiedeten uns von der Großstadt Tôkyô und fuhren los.

So, hier mache ich jetzt eine kleine Unterbrechung. Im nächsten Blog erzähle ich dann von unserem "Abenteuer Nagoya" :-)
Bis bald, またね!(^0^)/

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