Unser "Abenteuer Nagoya" :-)
27.12.2011: Fahrt nach Nagoya und ein Treffen mit Freunden
So, da saßen wir nun im Bus nach Nagoya. Ich war sehr müde, also wollte ich eigentlich noch ein bisschen die Augen zumachen, doch auf einmal hörte ich Tobi schreien: "Boah, ist das nicht der Fuji??" Ich riss die Augen auf und tatsächlich: da war er: der Fuji. Es war so ein klarer Tag, dass man ihn von Tôkyô aus sehen konnte. Mann, hatte der Tobi ein Glück! Erstes Mal in Japan und gleich den Fuji gesehen! Wir fuhren mit dem Bus geradeheraus auf den Berg zu und später sehr dicht an ihm vorbei. Die Fotos sind leider nicht allzu gut geworden, da aus dem fahrenden Bus heraus, aber immerhin erkennt man den Berg :-)
Ein wunderschönes Wetter und wir saßen im Bus. Naja, die ganze Busfahrt halb geschlafen, waren wir recht schnell am Ziel: An Nagoyas Bahnhof. Von hier aus fuhren wir mit der UBahn in Richtung unseres Hotels. Diesmal hatten wir ein richtiges Hotel, sogar mit Kingsizebett. Da freuten wir uns drauf. Endlich nicht mehr ein Winzbett teilen. Im Hotelzimmer angekommen wurde unsere Freude allerdings getrübt. Im Zimmer stank es total nach Zigarettenrauch. Das war etwas ekelhaft. Ich bin dann wieder runter zur Rezeption und fragte, ob wir denn nicht ein anderes Zimmer bekommen könnten, da wir da nicht drin schlafen wollen. Netterweise zeigte sie uns noch zwei andere Zimmer (allerdings auf demselben Gang - ich denke es war ein Rauchergang), und im letzteren war der Rauchgeruch nicht mehr ganz so schlimm. Aber es war dann ja auch nur für zwei Nächte... Trotzdem waren wir am Ende froh, aus dem Raucherzimmer wieder auszuziehen.
Zurück zur Ankunft. Zuerst inspizierten wir das große Bett, lagen Probe und schliefen auch prompt ein...
Mist, das war ja gut gelaufen... Aber das Bett war auch einfach zu gemütlich!
Am Abend waren wir mit dem Pärchen verabredet, das ich damals mit den Mädels in Kyôto kennengelernt habe. Beide waren ja in Nagoya wohnhaft, weswegen wir da überhaupt hin sind.
Die beiden, Aya und Masato, holten uns mit dem Auto vor dem Hotel ab. Was ein Service! Das war sehr nett!
Wir fuhren in ein japanisches Restaurant und aßen richtig gut! Endlich mal was richtig japanisches: Tempura! Yummy!
| Tobis Tempura |
| Mein Tempura |
| Ayas und Masatos Essen |
| Unser eigenes Restaurant-"Zimmer". Natürlich bin ich erst nach dem Essen auf die gloreiche Idee gekommen ein Foto zu machen. Nicht davor, wo der Tisch noch schön sauber ist... :-) |
Ich habe mich sehr gefreut Aya und Masato zu treffen, auch wenn die Kommunikation nicht immer leicht war. Besonders für Tobi nicht. Beide können nämlich nicht so viel Englisch sprechen, daher war ich so eine Art Dolmetscher, was nicht immer ganz einfach war. Hat mir aber total geholfen, was das Japanischlernen angeht! :-)
Nach dem Essen gingen wir Karaoke singen! Juhu! Tobis erstes Mal... wie er sich wohl schlagen wird?
Naja, sprechen wir nicht von Gesangsqualitäten (ich habe auch ein Video gemacht...fände es aber irgendwie gemein, das hier hochzuladen... :-) ), denn Karaoke soll ja schließlich Spaß machen! Und den hatten wir!
Danach wollten wir eigentlich in einen Club tanzen gehen, doch der eine hatte zu (wegen Bônenkai) und der andere sah nicht gerade nett aus. Deshalb gingen wir spontan in ein Gamecenter, da ich gerne Purikurafotos machen wollte. Wieder ein erstes Mal für Tobi. Japanisches Gamecenter und japanische Fotoautomaten...
Aber eigentlich hat er sich ganz gut geschlagen ;-)
Fertig mit dem Automaten-sport ging es über zum Tanz-sport.
| Während Masato Spaß hatte, steht Tobi die Anstrengung und Konzentration ins Gesicht geschrieben... |
| ...was im Endeffekt aber nichts nütze. Links Tobis Punktzahl: 4.600, rechts Masatos: 414.600. Aber es war ja Tobis erstes Mal, da wollen noch mal ein Auge zudrücken ;-) |
Kurz bevor wir gingen, versuchte sich Masato noch an einem Greifarm-automat und gewann (beim dritten Versuch) einen Plüschkatzenanhänger, den er mir schenkte (weil ich ihn doch soo gerne haben wollte :-) ).
Alles in allem ein sehr japanischer Abend: japanisches Essen, Karaoke, Purikura und Gamecenter. Das hat richtig Spaß gemacht!
28.12.2011: Nagoyas Burg und Winterillumination
Am nächsten Tag verabredeten wir uns mit den zwei um die Mittagszeit. Wir fuhren gemeinsam zum Nagoya castle. Leider war die Hälfte davon unter Reperatur und mit nicht so schönen Planen bedeckt. Doch trotzt allem war es sehr interessant. Allerdings hat mir die innere Aufmachung der Burg weniger gefallen, da daraus eher eine Art Museum gemacht wurde. Die Burg von Matsumoto beispielsweise ist innendrin original gelassen, was ich persönlich besser finde (auch wenn man sehr schmale und steile Treppen herauf- und wieder herunterkraxeln muss).
| Wir vor dem Nagoya castle |
| Das Vieh ist ein Wahrzeichen der Burg. Aya und Masato haben sogar noch eine kleine Figur davon gekauft und uns als Andenken geschenkt. Total süß! |
| Blick von der Burg |
| Ein Stockwerk bestand aus einer Nachbildung Edo-zeitlicher Gassen (Edo-zeit 1603-1868). Das war schon ganz interessant, aber trotzdem finde ich original gelassene Gebäude noch besser... |
Zwar war der Eintritt nicht gerade billig, gelohnt hat es sich aber trotzdem! Ohne viel Geschreibe lasse ich einfach die Fotos für sich sprechen :-)
| Juhu, Peter Hase :-) |
| Mit diesem Aussichtsplattformteil sind wir am späten Abend auch noch gefahren. |
| Ein Lichttunnel |
| Das war cool: Die vier japanischen Jahreszeiten. Hier der Sommer |
| Sommer und Feuerwerk, in Japan untrennbar. |
| Herbst |
| Winter |
| Und Frühling mit Kirschblüte :-) |
| Die ganze Show wurde (natürlich) von Musik begeitet |
| Wieder ein Lichttunnel |
| Die restlichen roten Blätter vom Herbst wurden ebenfalls angestrahlt. |
| Zwischendurch waren wir noch was essen (Tempura-Soba) |
| Gestärkt ging es dann auf die Aussichtsplattform. |
| Und von oben: echt cool! (Das Ding hat sich allerdings gedreht, sodass die Fotos ziemlich schlecht geworden sind, da verwackelt...) |
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| Und noch ein Abschlußfoto :-) |
Netterweise fuhren die Beiden uns wieder bis vor das Hotel. Es hat echt Spaß gemacht und ich habe mich wirklich gefreut sie wiederzusehen! Hoffentlich bleibt es nicht bei dem einen Mal :-)
29.12.2011: Reise nach Kyôto
| Sunshine City - nur echt mit Riesenrad |
Mehr oder weniger erfolgreich holten wir unser Gepäck aus dem Hotel, checkten aus und gingen erstmal was essen.
Dann wurde es spannend, zumindest für Tobi, denn seine erste Fahrt mit dem Shinkansen stand bevor.
Doch auch für mich war es eine etwas andere Erfahrung als sonst, da ich zum ersten Mal mit einem reservierten Sitz gefahren bin. Was im Endeffekt auch gut war, denn der Zug war ziemlich gut besetzt. Während ich meine Augen schloß und ein bisschen döse, genoß Tobi die Fahrt mit dem Hochgeschwindigkeitszug (glaube ich zumindest).
Nach nur einer halben Stunde waren wir auch schon in Kyôto. Tja, und was wir da so alles gemacht haben und wie wir Sylvester verbrachten, das erzähle ich euch beim nächsten Mal :-)
Bis bald じゃあね!(^w^)

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