Weiter gehts - hier (endlich!) der finale Teil der gemeinsamen Japanreise mit Inge, Papa und Alena!
So fuhren wir also am
Mittwoch, den 11.4 im Regen und tief hängenden Wolken Richtung Fuji. Am "Fuji View" Parkplatz machten wir Rast und aßen etwas. Dann gingen wir zur Aussichtsplattform (die zum Glück im Gebäude war) und sahen...... Wolken. Nichts als fette Regenwolken die schwer herunterhingen. Nichts mit Fuji. Schade. Wenigstens konnte man hier Postkarten mit schönen Fujibildern kaufen.
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| Es gab sogar eine Toilette mit "Fuji-Blick". Doch heute war leider nichts mit Fuji... |
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| Dafür kauften wir uns leckere Manju, gefüllt mit Bohnenmuß, in niedlicher Kappa-Form |
Lange verweilten wir allerdings nicht am Parkplatz, denn wir mussten ja auch noch in unser Hotel, das wir für diese Nacht gebucht hatten.
Als wir dort ankamen, wurden wir freundlich begrüßt und auf unser Zimmer geführt. Dort erwartete uns dann die Überraschung: es war der Raum, in dem die Endszenen für den Film "Hanami-Kirschblüten" von Doris Dörrie gedreht wurden! Ein echt berühmtes Zimmer! Und nicht nur das. Es war auch das "Blick auf Fuji Zimmer". An diesem Abend konnten wir leider nicht viel sehen, aber die Hoffnung stieg auf, das Fenster am nächsten Morgen zu öffnen und auf den Fuji-san zu blicken. Wie im Film eben. Aber bis es soweit war, mussten wir noch warten.
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| Im Hotel hingen viele Andenkenfotos und Autogramme vom Filmdreh |
Statt Fujiblick gab es dann erst einmal ein seeehr leckeres Abendessen! Und so viel!
Später nahm jeder ein schönes Bad (es gab sogar ein Onsenbecken) und dann ging es ins Bett. Am nächsten Tag wollten wir schließlich früh aufstehen...
Am
Donnerstag, den 12.4, ganz früh am morgen dann die große Frage. Wenn wir das Fenster öffnen, werden wir ihn dann sehen? Oder wird Fuji-san wieder von Wolken bedeckt sein? Lange wollten wir nicht mit der Antwort warten und rissen ganz entschlossen das Fenster auf.
Und da war er dann! Wie im Film!

Einfach nur genial. Da hat sich das frühe aufstehen wirklich mal gelohnt- und es hat sogar Spaß gemacht! (Ich bin noch nie um halb 7 mit so guter Laune aufgestanden...!) Der Ausblick schrie natürlich nach mehr. Also standen wir auf, aßen Frühstück (das wieder total lecker war, nur leider sind wir Europäer traditionelles japanisches Frühstück nicht so gewöhnt...) und dann ging es auch schon los.
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| Nochmal das Hotel von außen |
Wir fuhren erst an einen Schrein, der sehr berühmt wegen seiner sieben riesigen Zedern ist.
Nach einer Weile fuhren wir dann weiter zu einem Punkt, an dem wir eine super Aussicht auf Fuji hatten!
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| Wir sind sogar am Fuji Q Highland vorbeigefahren. Dort gibt es super Achterbahnen. Ich will da unbedingt mal hin!! |
Es gibt natürlich noch hunderttausend Fotos mehr vom lieben Fuji-san, doch da sich das Motiv nicht wirklich ändert, verzichte ich mal drauf, alle reinzustellen :-)
Viel Zeit blieb uns allerdings nicht mehr, denn um 12 mussten wir in Tôkyô Mitaka sein. Wir hatten nämlich Karten für das Ghibli-museum. (Kleine Anmerkung: die Ghibli studios produzieren sehr schöne Animationsfilme, die man einfach gesehen haben muss! "Prinzessin Mononoke" und "Mein Nachbar Totoro" sind nur zwei von seeehr vielen seeehr guten Filmen!) Man muss die Karten im vorhinein in einem Komini-Supermarkt kaufen. Und da die Besucherzahl begrenzt ist, beschränkt sich der Einlass auf ein paar bestimmte Uhrzeiten am Tag. Püntklich wie wir sind, waren wir sogar schon um 5 vor 12 am Einlass. Das haben wir mal wieder gut hingekriegt!
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| Das Museumsgebäude |
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| Die Scheiben waren total schön gemacht, da dort Figuren von verschiedenen Filmen draufgemalt waren. Von innen sah das Ganze natürlich noch viel schöner aus, doch im Inneren des Museums durfte man leider keine Bilder machen... |
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| Im Außenbereich oben, waren Fotos allerdings erlaubt. |
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| Ein Roboter aus dem Film "Das Schloß im Himmel" |
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| Die Steintafel aus demselben Film. |
Wie schon erwähnt durfte man innen keine Fotos machen. Aber das Museum war total klasse. Wir konnten uns einen Kurzfilm anschauen, es gab den Katzenbus aus "Mein Nachbar Totoro" in Originalgröße (obwohl die Sitze im "Original" bestimmt noch viiiiiel weicher sind), ein paar Nachgebaute Kulissen aus verschiedenen Filmen, Originalskizzen, Erklärungen, wie ein Ghibli-Film hergestellt wird (das Besondere an den Filmen ist eben, dass das Meiste per Hand gezeichnet/coloriert wird und nur ganz wenig mit Computeranimation gearbeitet wird) und und und. Es gab eine Menge zu sehen.
Da das Ghibli-museum in einem Park gelegen war, setzten wir uns nach dem Museumsrundgang an einen Steintisch und machten noch ein wenig Rast. Um uns herum blühten die Kirschbäume und die Sonne schien. Ein wirklich schöner Tag!
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| Es gab sogar einen Ghibli-Bus |
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| Der "Strommast-Totoro" |
Dann ging es aber schnurstraks Richtung Hostel weiter, denn abends musste ja unser Mietauto abgegeben werden. Wir luden unser Gepäck aus und trugen alles auf unsere Zimmer (wir waren wieder im Anne Hostel, d.h ich hatte ein Bett in einem anderen Zimmer). Inge und Papa fuhren das Auto abgeben und Alena und ich gingen nochmal auf eine finale Shopping Tour in Shibuya. Muss ja sein ;-)
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| Ein profisorisches Foto mit der Hatchiko-statue muss natürlich auch sein! |

Wir gingen in das Shibuya 109 Kaufhaus und bummelten so durch die Gegend.
Am Abend trafen wir uns dann wieder mit Inge und Papa, gingen nochmal ein Veggie-Ramen essen (in dem Restaurant, in dem Inge, Alena und ich am ersten Tag gegessen hatten) und anschließend gingen wir Karaoke singen! Ja, richtig: Karaoke! Das war vielleicht was. Wenn man nicht weiß, wie so ein blödes Ding funktioniert, mit dem man die Songs auswählt, kann das einem ganz schön die Nerven kosten. Dabei habe ich das doch nicht zum ersten Mal gemacht! Nachdem ich wutentbrannt nochmal zur Kasse rannte und gut gelaunt in den Karaokeraum zurückkam (weil ich jetzt wieder wusste, wie man das Gerät bedienen sollte) ging der Spaß los. Zwar herrschte eine gewisse Uneinigkeit sowie Unklarheit, was das Auswählen der Lieder betrifft, doch nach einer Weile hatten wir den Bogen raus und trällerten fröhlich vor uns hin.
So führte ich meine lieben Drei in die hohe Kunst des Karaoke-singens ein. (Muss man doch mal gemacht haben :-) )
PS: Und wie versprochen, veröffentliche ich hier natürlich keine peinlichen Fotos, die dem Image meiner lieben Eltern schaden könnten. ;-)
Am
Freitag, den 13.4 war das Wetter sehr schön und wir beschlossen den Ueno-Zoo zu besuchen. "Naja, ein Zoobesuch wir ja nicht den ganzen Tag dauern", dachten wir. Da kannten wir allerdings die Ausmaße des Ueno-zoos noch nicht...
Erst spazierten wir gemütlich durch den Park, der schon erstaunlich grün war, im Vergleich zu vor zwei Wochen. Die Kirschblüte war hier wohl schon vorbei, nur vereinzelt sah man noch rosa Büume zwischen all dem grün. Der Boden hingegen war mit rosa Kirschblütenblättern bedeckt.
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| Das ist leider alles, was wir von den "Giant Pandas" sahen...war ja auch schließlich Mittagsschlaf-zeit |
Der Zoo an sich war einfach nur riesig. Es gab so viel zu entdecken.
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| Unsere affige Familie Teil 1: Die Eltern |
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| Unsere affige Familie Teil 2: Die Kinder |
In diesem großen Zoo gab es natürlich auch eine Menge Tiere (Tiger, Löwen, Elefanten, Pinguine, Eisbären, Seerobben,...) . Somit gibt es auch etliche Fotos. Ich will euch aber natürlich nicht mit Tierfotos von Tieren, die man eh schon kennt langweilen, also stelle ich nur ein paar Fotos vom Zoogelände rein. Falls jemand unbedingt, gaanz unbedingt die Tierfotos sehen will, kann man mich gerne kontaktieren :-)
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| Das Foto find ich total süß! Gut gemacht, Papa! :-) |
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| Wir sahen sogar einen Pandabus... sehr süß. Und direkt vor dem "Adult movies" Kino :-D |

Tja, und da der Zoo wie bereits erwähnt einfach nur riesig war, brauchten wir etwa den halben Tag um ihn zu besichtigen. Da wir alle ein wenig Hunger hatten, beschlossen wir zurück nach Asakusabashi, das Viertel in dem unser Hotel gelegen war, zu fahren, da wir dort ein italienisches Restaurant entdeckt hatten, welches wir gerne ausprobieren wollten. Irgendwie gerieten wir in den "Feierabendverkehr" der Tokioter öffentlichen Verkehrsmittel, sodass wir ein paar Bahnen davonfahren lassen mussten, ehe wir uns selber in eine reinquetschen konnten. Zum Glück mussten wir aber nur eine Station fahren. War also halb so schlimm!
Wir kamen aber trotzdem eine gute Stunde zu früh, denn das Restaurant hatte noch nicht offen. Unsere Mägen hingen langsam aber sicher durch, doch tapfer marschierten wir noch ein bisschen in der Gegend herum, bis es endlich soweit war und wir uns hineinsetzen konnten. Es lohnte sich, denn das Essen war wirklich gut!
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| Als Vorspreise machte uns der Chefkoch extra Pommes (mit Knoblauch statt Salz - eine sehr gute Kombination wie ich finde), weil wir ja alle kein Fleisch essen. Das war schon sehr nett. Die eigentliche Vorspeise ließen wir nämlich zurückgehen, weil es sich dabei um Fisch handelte. |
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| Meine drei Darmstädter aßen Pasta... |
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| ...und ich eine Pizza. Yummy! :-) |
Das war auch leider das letzte gemeinsame Essen, denn nur ein paar Stunden später ging mein Bus zurück nach Hause... Doch der Abschied währt nicht lange, denn bald bin ich ja für eine kurze Weile wieder da :-)
Die gemeinsame Zeit war super schön und ich habe es sehr genossen, meine liebe Familie um mich zu haben (auch wenn sie manchmal ein bisschen anstrengend sind... ;-) )! Ich habe euch sehr lieb und freue mich schon ganz doll euch bald wieder zu sehen!
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| Noch eine kleine Collage für meine liebste Lieblingsschwester! Du bist die Beste :-* |
Natürlich habe ich seitdem die drei weg sind wieder einiges erlebt. Darunter meinen Geburtstag, den Besuch eines Ninja-dorfes, die Erfahrung Soba selber zu machen, und und und. Es bleibt also spannend, denn ich erlebe ja schließlich immer irgendwas ;-) Freut euch also schonmal auf den nächsten Blog, ich versuche auch, mich gaaanz doll mit dem Schreiben zu beeilen! Bis dahin, またね!(^.^)/
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